Die 7. Europäische Physikolympiade fand vom 16. bis 20. Juni 2023 in Hannover mit 181 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 38 Ländern, davon zehn Gastländer aus der ganzen Welt, statt. Dabei wurden fünf Aufgaben, zwei Experimente und drei theoretische Aufgaben bearbeitet.

Am ersten Wettbewerbstag, dem experimentellen Teil, mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl ein Magnetpendel untersuchen als auch die verschiedenen optischen Elemente einer Black Box bestimmen. Das Magnetpendel wurde inspiriert vom Gravitationswellendetektor GEO600 in Hannover, wo ein ähnlicher Aufbau für genauere Messungen sorgt. 
Bei der optischen Black Box ging es unter anderem um die Titelfrage, des weiteren mussten jedoch auch die Position und Eigenschaften eines Gitters und Polarisationsfilters bestimmt werden.

Am folgenden Tag ging es an das Lösen der theoretischen Probleme. Die Aufgaben drehten sich um eine thermooptische Linse, einen Ziegelstein zwischen zwei Platten und eine Wirbelstrombremse.

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Unser Team, bestehend aus Benjamin Tonner (Salzburg), Simon Fink (Burgenland), Philipp Lechner (Wien), Florian Berger (Tirol) und Taylan Algan (Wien), lieferte eine großartige Leistung ab. Taylan konnte seine Punkte in der Moderation um 160% erhöhen. Der erst 16-jährige Simon konnte in die Abläufe eines internationalen Wettbewerbs hineinschnuppern und ist sicher eine große Hoffnung für die nächsten Jahre. Florian und Philipp erreichten eine „Honorable Mention“ und Benjamin, der das zweite Mal an der EuPhO teilnahm, holte eine Bronze-Medaille.

Die Teilnahme an der Eupho wurde von der Industriellenvereinigung großzügig unterstützt. 

Bericht von Philipp Lechner und Florian Berger