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Ziel des Versuchs war, die Schubkraft eines Raketentreibsatzes zu bestimmen. Grundlage dafür ist die seltsame Bewegung eines Kreisels, die sogenannte Präzessionsbewegung.
Wird die Achse eines rotierenden Kreisels nur einseitig aufgehängt, so kippt der Kreisel nicht nach unten, sondern weicht waagrecht aus, er präzediert.
Aus der Dauer dieser Rotationsbewegung, der Brenndauer des Treibsatzes, Masse und Größe des Kreisels lässt sich dann die Schubkraft des verwendeten Raketentreibsatzes bestimmen:

Berechnung der Schubkraft:

F = (r * m * g) : ( R * omega * t) r = Abstand der Aufhängung
zum Radmittelpunkt in m
  m = Masse des Fahrradkreisels in kg
F = (0.16 * 2.74 * 9.81 ) / (0.27 * 1.26 * 6) = 2.11 N g = Erdbeschleunigung
  R = Radius des Rads
  omega = Winkelgeschwindigkeit der
Präzessionsbewegung
  t = Brenndauer des Antriebssatzes


Da zwei Raketentreibsätze parallel verwendet wurden, ergibt sich eine Schubkraft von ca. 1 Newton pro Treibsatz. Klingt nicht viel, das Video ist aber trotzdem beeindruckend ...

 

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