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Mit zwei Bronzemedaillien und einer Honourable Mention kehrte das fünfköpfige österreichische Teilnehmerteam von der heuer im Juli ain Bangkok ausgetragenen internationalen Physikolympiade zurück. Wir gratulieren Stephan Troyer, Christoph Weis, Oliver Edtmair, Alexander Pfleger und Tobias Karg herzlich zu ihren Erfolgen bei der 42. IPhO in Bangkok, Thailand, welche vom 10. bis zum 19. Juli 2011 über die Bühne ging.

Der Universitätsbereich in Bangkok besteht aus mehreren, riesigen, voneinander getrennten Bereichen, in denen palastähnliche Gebäude für den Studienbetrieb zur Verfügung stehen. In einem dieser Bereiche befindet sich das „physikalische Departement“ samt einem riesigen, theaterähnlichen Raum für besondere Feierlichkeiten.
Am Montag, dem 11. Juli 2011 drängten sich vormittags weit über 300 Jugendliche aus 84 Nationen samt ihren Betreuern, 84 „students´ guides“, zahlreiche Angehörige des thailändischen „staffs“ sowie Honoratioren aus der thailändischen Politik und Wissenschaft in eben diesem Festsaal. Am Eingang der Festhalle gab es eine Personenkontrolle, wie auf jedem Flughafen üblich, und rund ums Gebäude wimmelte es von Polizisten und Sicherheitskräften. Der Grund dafür betrat um 11 Uhr den Saal, nämlich die thailändische Prinzessin Galyani Vadhana Krom Luang Naradhiwas Rajanagarindra, die den Ehrenschutz über die IPhO 2011 übernommen hatte.
Mit einigen Festreden diverser Honoratioren wurde dann die IPhO 2011 eröffnet.

Anschließend wurden den Teamleadern aus aller Welt in einem Konferenzraum in einem anderen Bereich der Universität die drei theoretischen Aufgaben der heurigen IPhO vorgestellt. Es gab viele Diskussionsbeiträge dazu, und erst gegen ½ 1 Uhr früh war die autorisierte englische Fassung fertig gestellt. Diese wurde dann von den Teamleadern in die jeweilige Landessprache übersetzt, in entsprechender Anzahl ausgedruckt, nach einem gegebenen Schema paketiert und den Organisatoren ausgehändigt.
Am nächsten Tag waren die Schüler und Schülerinnen aus aller Welt damit beschäftigt, eben diese theoretischen Aufgaben so gut wie möglich zu meistern. Dazu hatten sie 5 Stunden Zeit.

Nach einem Erholungstag folgte ein ähnlicher Prozess für die beiden experimentellen Aufgaben, die wiederum am darauf folgenden Tag innerhalb von 5 Stunden zu bearbeiten waren.

Uns Leadern wurden die Kopien der Arbeiten unserer Schützlinge ausgehändigt. Wir hatten diese zu korrigieren und zu bepunkten. Dann erfolgten „Moderations“ = Punkteverhandlungen, die sicher stellen, dass die Bepunktung fair erfolgt.
Damit wurde die Reihenfolge und damit auch die Preisränge festgelegt. Je nach der erreichten Punkte-Anzahl können Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen oder eine Honourable Mention (entspricht dem 4. Preis) errungen werden.

Von unserem Team wurde erzielt:

Stephan Troyer (8. Klasse / Tirol):  Bronzemedaille
Christoph Weis (7. Klasse / Steiermark):  Bronzemedaille
Oliver Edtmair (5. Klasse / Kärnten): Honourable Mention
Alexander Pfleger (8. Klasse / Steiermark) und Tobias Karg (7. Klasse / Kärnten) schlugen sich zwar wacker, kamen aber leider nicht in die Preisränge.

Am 17. Juli 2011 vormittags wiederholte sich die eingangs geschilderte Szene. Wiederum wimmelte es außerhalb der Festhalle von Polizisten aller Art und wiederum hatten sich alle einer Personenkontrolle a la Flughafen zu unterziehen.
Um 11 Uhr betrat dann die bereits erwähnte thailändische Prinzessin die Bühne und – nach wenigen Ansprachen diverser Offizieller – verteilte an alle Preisträger und Preisträgerinnen die wohlverdienten Urkunden bzw. Medaillen.

Wir gratulieren unseren Schülern herzlich zu ihren IPhO-Leistungen !

Weitere Fotos finden sich in der Fotogalerie.

Die Aufgaben und Lösungen dazu finden sich im Downloadbereich.



Bericht von Helmuth Mayr

Erste Kurzmitteilung von der 41. IPHO 2010 in Zagreb, Kroatien:

Silber für Michael Scherbela und Andeas Theiler!
Bronze für Stephan Troyer!
Honorable Mention für Philipp Heise!
Lukas Rotkopf verfehlt die Honorable Mention um nur 0,05 Punkte!

Herzliche Gratulation!

Fotos aus Zagreb finden sich in der Fotogalerie.
Die Aufgaben und Lösungen dazu finden sich im Downloadbereich.

 

 

Kurzbeschreibung der Aufgaben

Theorie:  Aufgabe „pink“

Es wurde ein Doppelstern-System betrachtet, von dem die zeitlichen Veränderungen der Intensitäten graphisch und nes erforderlich, sowohl aus dem Text als auch aus dem gegebenen Graphen alle relevanten Angabestücke zu erkennen und mit erhaltenen Teil-Ergumerisch gegeben war. Aus diesen Daten waren die weiteren Charakteristika dieses Sternsystems zu berechnen.

ANMERKUNG
Um diese Aufgabe zu lösen, waren Ergebnissen geschickt zu kombinieren.

 

Mit einer Bronze-Medaille kehrte das fünfköpfige österreichische Teilnehmerteam von der heuer im Juli auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko ausgetragenen Physikolympiade zurück. Den theoretischen und praktischen Klausuren stellten sich nach nationalen Auswahlverfahren heuer 72 Teams mit 340 Olympioniken. Nach den insgesamt rund zehn Stunden dauernden Prüfungen sicherte sich David Wurm (19) vom BG/BRG Fadingerstraße in Linz die Bronze-Medaille. Der Rest der heimischen Teilnehmer ging nicht zuletzt wegen gesundheitlicher Probleme - die Rache Montezumas“ setzte drei Olympioniken außer Gefecht - leer aus.
Die Aufgaben für die Teilnehmer sind höchst anspruchsvoll. So ging es heuer etwa darum, dass der Mond über die Gezeiten die Drehung der Erde bremst. „Dadurch wird nicht nur der Tag länger, auch der Abstand Erde - Mond vergrößert sich. Um wie viele Sekunden wird der Tag im nächsten Jahr länger sein? Um wie viele Zentimeter wird sich der Mond im Jahr von der Erde entfernen? (Ergebnisse: Innerhalb von 100 Jahren verlängert sich der Tag um 2 Tausendstel Sekunden. Der Mond entfernt sich pro Jahr um knapp 4 Zentimeter von der Erde)“.

Wo Laserstrahlen „über die Klinge springen“ und Montezuma Rache übt ......


Ein Bericht über die 40. Internationale Physikolympiade-2009 in Mexiko von Helmuth Mayr

 

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