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Die Wettbewerbe

Jedes Jahr, etwa ab März, haben die österreichweit ungefähr 500 TeilnehmerInnen der Physikolympiadekurse die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im Rahmen von Wettbewerben zu messen, eigene Grenzen auszuloten und wertvolle Preise zu gewinnen.

Diese vom Unterrichtsministerium organisierten wissenschaftlich orientierten Wettbewerbe beginnen zunächst auf Schulebene, setzen sich dann auf der Ebene der einzelnen Bundesländer fort und gipfeln in einem zweitägigen österreichweiten Wettbewerb. Dem Wettbewerb geht ein 14-tägiger Physik-Intensivkurs voraus, der von den BundestrainerInnen Heimo Hergan aus Graz, Marianne Korner aus Wien, Helmuth Mayr aus Wien und Johann Zöchling aus Berndorf betreut wird.

Mit einem Vergleich aus der Welt des Sports kann man sagen, daß durch diese drei Wettbewerbsebenen aus vielen "Breitensportlern" die "Spitzensportler" ermittelt werden. Alle TeilnehmerInnen erhalten vom Ministerium Diplome und die besonders erfolgreichen zusätzlich wertvolle Buch- und auch Sachpreise bzw. Medaillen.

Die fünf erfolgreichsten SchülerInnen des Bundeswettbewerbs bilden dann mit BundestrainerInnen Korner und Mayr die österreichische Delegation bei der Internationalen Physikolympiade.


Wie wird man Finalist ?

Physik-Olympiade-Kurse finden an höheren Schulen in ganz Österreich statt. Die Kurse werden in Form von zwei zusätzlichen Wochenstunden zur Förderung begabter SchülerInnen abgehalten. Das bedeutet für die TeilnehmerInnen einen zusätzlichen Nachmittag in der Schule.

Die SchülerInnen arbeiten, experimentieren und forschen unter Anleitung eines "Physik - Trainers" sehr eigenständig und erwerben so Fähigkeiten und Kenntnisse beim Suchen kreativer Problemlösungen aus allen Gebieten der Physik.

Jedes Jahr im März findet an jeder teilnehmenden Schule ein Kurswettbewerb statt, bei dem sich die vier Besten zum Landeswettbewerb qualifizieren. Die Aufgaben für den Landeswettbewerb werden von den Universitäten Graz und Linz erstellt und orientieren sich bereits am internationalen Niveau. Dabei werden die Besten für den Bundeswettbewerb gefunden.

Am Beginn des Bundeswettbewerbes steht ein vierzehntägiger, sehr intensiver Trainingskurs. Die SchülerInnen trainieren täglich sieben Stunden unter Anleitung der vier Bundestrainer. Schließlich wird Ende Mai der abschließende Wettbewerb abgehalten.

Für jene SchülerInnen, die eine vertiefte Physik-Ausbildung genießen, etwa Physik-Wahlpflichtfach oder Physik-Laboratoriumsunterricht, wurde die Möglichkeit geschaffen, über einen Qualifikationswettbewerb in die Physikolympiade einzusteigen.
"Quereinsteiger" melden sich beim Landeskoordinator, der über eine Aussendung an die Schulen bekannt gegeben wird. Der Landeskoordinator verständigt die entsprechenden „Quereinsteiger“ über Ort und Zeit des Qualifikationswettbewerbs, der in diesem Fall den Kurswettbewerb ersetzt. Der Landeskordinator ist auch für die Korrektur und die Zulassung zur nächst höheren "olympischen Stufe" zuständig.

Die fünf erfolgreichsten SchülerInnen dieses Wettbewerbs erhalten Ende Juni ein weiteres fünftägiges Spezialtraining und vertreten anschließend Österreich bei der Internationalen Physikolympiade (49. IPhO in Lissabon, Portugal 2018).

Im Jahr 1988 war Österreich Gastgeberland für die 19. Internationale Physikolympiade, die in Bad Ischl abgehalten wurde und an der damals 29 Staaten teilgenommen hatten.

Derzeit liegt die Anzahl der an IPhOs teilnehmenden Staaten bei über 80.

 

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